Wir feiern Magnusfest

20. September 2022: Magnusfest bei Regens Wagner Holzhausen

20. September 2022: Magnusfest bei Regens Wagner Holzhausen

Endlich …

… ist es wieder so weit! Unsere Kirche, die während der Pandemie über zwei Jahre weitgehend verwaist war, füllte sich am Dienstag, dem 20. September wieder mit Teilnehmenden aus den Wohngruppen, der Förderstätte und der WfbM, um die Tradition eines Gottesdienstes zu Ehren unseres Namenspatrons, des heiligen Magnus, fortzusetzen. Die freudige Erwartung im Kirchenraum war deutlich zu spüren, und rechtzeitig vor dem Beginn um 9 Uhr waren die Bänke gut gefüllt. Alle warteten gespannt, was Diakon Thomas Knill für diesen Gottesdienst wohl vorbereitet hatte. Auch für ihn war es nämlich eine „Premiere“: Sein erster Gottesdienst zum Magnusfest, seit er in Holzhausen als Diakon angefangen hat. Und so viel sei gleich verraten: Es war ein gelungener Wortgottesdienst mit wunderschöner musikalischer Unterstützung durch Bärbel Knill (Gitarre) und Daniela Rid (Flöte, Harfe).

Der Magnusgottesdienst …

… stand ganz im Zeichen des Senfkorns, um das es in der Lesung ging: Wie aus einem unscheinbaren Senfkorn eine große Pflanze werden kann, so kann im Menschen der Glaube aus einem kleinen Samenkorn heranwachsen. Es kommt dabei weniger auf die tatsächliche „Größe“ oder „Kleinheit“ an, als auf das Vertrauen und die Kraft, die in so einem Samenkorn liegen können. Thomas Knill hatte tatsächlich kleine Senfsamen und sogar einen ganzen Eimer Senf mitgebracht, um dieses Gleichnis mit einem Augenzwinkern auch anschaulich zu machen. Das Lachen aus den Kirchenbänken und auch ein spontaner Applaus zeigten, dass ihm das gut gelungen ist. Es war wunderbar, zu erleben, wie im gemeinsamen Hören, Singen und Beten alle Teilnehmenden zu dem werden konnten, was wir während der Pandemie so lange vermisst hatten: eine Gemeinschaft. Und in ihr darf jeder „Mini-Senfkornglaube“ im Vertrauen auf Gott heranwachsen.

Senf …

… gab es auch danach: Nämlich zu den Leberkäs-Semmeln, die traditionell beim Magnusfest nach dem Gottesdienst ausgegeben werden. Und wieder ist eine „Premiere“ zu verzeichnen: Erstmals traf man sich zu dieser Brotzeit heuer nicht bei den Magnus-Werkstätten, sondern vor dem Hauptgebäude bei den Garagen. Die Fahrzeuge waren ausquartiert worden, in den Garagen „parkte“ nun die Essen-Ausgabe. 😊

Das Wetter meinte es zwar nicht ganz so gut mit uns, denn es war herbstlich kühl, aber immerhin blieb es trocken. So gab es ein entspanntes Beisammensein bei der Brotzeit. Und dass die gut und reichlich ausfiel, dass Getränke, Leberkäs und Semmeln (nicht zu vergessen der Senf!) nicht knapp wurden, dafür sorgte Rita Kleinle mit ihrem Team, die beim Verteilen an die vielen hungrigen Besucherinnen und Besucher tatkräftig von Mitarbeitenden der Verwaltung unterstützt wurde.

Im Vertrauen …

… auf Gott soll unser „Mini-Senfkornglaube“ wachsen dürfen! Wir hoffen, dass wir die Tradition unseres Magnusfestes künftig wieder ohne weitere Pandemiepausen fortsetzen können. Denn es war ein so fröhliches, entspanntes Beisammensein, eine wunderbare Pause im Alltag, in der man endlich wieder einmal erfahren durfte, wie schön Gemeinschaft sein kann!

Die Bilder …

… erzählen in ihrer eigenen Sprache vom Gottesdienst und der anschließenden Brotzeit mit Leberkäs-Semmeln. Im Hintergrund „wacht“ auf dem Freizeitgelände die Statue des heiligen Magnus über allem.