Worterklärungen

Artikel des täglichen Bedarfs

Alles, was man Tag für Tag zum Leben braucht und was man dabei verbraucht. Zum Beispiel: Lebensmittel, Getränke, Seife, Zahnpasta, Spülmittel, Toilettenpapier. Alles, was man nur ab und zu neu kauft, gehört nicht zu den Artikeln des täglichen Bedarfs. Zum Beispiel: Kleidung, Bücher, Fernsehgeräte.

Dienstleistungen

Dienstleistungen sind Arbeiten, mit denen keine Waren hergestellt werden. Sondern die für den Kunden ein Problem lösen oder ihm eine Aufgabe abnehmen. Zum Beispiel bieten Hotels oder Gaststätten Dienstleistungen an: Menschen können hier übernachten oder etwas essen. Ein anderes Beispiel: Wäschereien. Hier können Kunden ihre Wäsche waschen lassen.

e. V.

Das ist die Abkürzung für „eingetragener Verein“. Ein eingetragener Verein hat bestimmte Rechte und bestimmte Pflichten. Er darf keinen Gewinn erwirtschaften. Eine gut verständliche, ausführliche Erklärung findet man unter: deutsches-ehrenamt.de/vereinsrecht/eingetragener-verein/.

Eigenprodukte

= alles, was wir selbst erzeugen und herstellen. Dazu gehören die Waren, die in den Magnus-Werkstätten hergestellt werden, zum Beispiel Gartenstäbe oder Webteppiche. Aber auch alles, was aus unserer Gärtnerei und Landwirtschaft kommt: Salat, Gemüse, Eier, Käse.

Einzelhandel

Zum Einzelhandel gehören alle Geschäfte, in denen die Kunden Waren für sich selbst einkaufen. Also Waren, die sie selbst benutzen oder verbrauchen. Es gibt auch den Großhandel: Dort gehen Händler hin und kaufen Waren für ihr Geschäft.

Fruchtfolge und Zwischenfrucht

Auf den Feldern werden im Lauf eines Jahres oder in aufeinanderfolgenden Jahren nacheinander verschiedene Pflanzen angebaut. Pflanzen brauchen unterschiedliche Nahrung aus dem Boden. Manche Pflanzen brauchen zum Beispiel viel Stickstoff. Wenn sie geerntet sind, werden andere Pflanzen angebaut, die nur wenig Stickstoff brauchen. Dann kann sich der Boden wieder erholen.

Hochschule, Hochschulbegleiter

Eine Hochschule ist eine Einrichtung, an der Menschen nach dem Abitur ein Studium machen können. Zum Beispiel eine Universität oder eine Fachhochschule.
Hochschulbegleiter helfen behinderten Menschen beim Studium an einer Hochschule.

individuell

Wir sprechen von einem individuellen Angebot, wenn ein Angebot ganz genau für einen bestimmten Menschen passt. Alle Menschen sind ja unterschiedlich. Jeder mag andere Dinge, kann andere Dinge, braucht andere Dinge.
Das Gegenteil vom individuellen Angebot ist das allgemeine Angebot. Das heißt, es gibt nur ein und dasselbe Angebot für alle. Das passt dann für manche besser und für andere schlechter.
Regens Wagner achtet sehr darauf, für Menschen mit Behinderung individuelle Angebote zu haben, für das Wohnen, das Arbeiten und die Freizeitgestaltung.

Industrieunternehmen

Industrieunternehmen sind große Betriebe. Sie stellen große Mengen an Waren her, zum Beispiel Autos, Kleidung; aber auch Erdöl. Bei der Herstellung werden Maschinen verwendet.

Inklusionsbetrieb

Ein Inklusionsbetrieb ist eine Firma, die Arbeitsplätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung anbietet. Bei Regens Wagner gibt es den Inklusionsbetrieb S+I. Darüber informieren wir hier in unserem Internetauftritt

KZ

KZ heißt eigentlich „Konzentrationslager“. In der Zeit des Nationalsozialismus (siehe dort) wurden viele KZ errichtet. Das waren große Lager, in denen Juden, Polen, Russen und andere Menschen eingesperrt wurden. Solche Menschen, die nach der Lehre des Nationalsozialismus nichts wert waren. Die KZ-Gefangenen mussten hart arbeiten und bekamen wenig und schlechte Nahrung. Wenn sie keine Kraft mehr für die Arbeit hatten, wurden sie getötet. Manche wurden auch einfach so getötet.
Bekannt sind die KZ in Dachau, in Buchenwald, in Auschwitz. Aber auch in der Gegend um Holzhausen gab es kleinere Lager.
Ein KZ-Hospital ist ein Krankenhaus für Menschen, die nach dem Ende des Nationalsozialismus aus einem KZ befreit wurden. Eine Zeit lang war das Magnusheim ein KZ-Hospital.

kreativ

Kreativ sein heißt: Ideen haben und damit etwas anfangen, daraus etwas machen. Beispiele sind:

  • etwas malen oder basteln
  • ein Gedicht schreiben
  • sich einen Tanz ausdenken
  • Theater spielen

Wenn jemand kreativen Fähigkeiten oder Begabungen hat, dann kann er sehr gut kreative Dinge tun (siehe die Beispiele oben).

lebenspraktische Fähigkeiten

Lebenspraktische Fähigkeiten sind Fähigkeiten, die man im Alltag braucht: Schuhe zubinden, sich anziehen, Knöpfe schließen, selbstständig essen und vieles mehr.

Mensa, Schulmensa

Eine Mensa ist der Speiseraum oder in einer Schule (= Schulmensa) oder Universität. Dort können die Schülerinnen und Schüler oder die Studentinnen und Studenten zu Mittag essen.

Nationalsozialismus

Der Nationalsozialismus war eine Zeit, in der es in Deutschland nur eine einzige Partei gab. Das war die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei). Diese Partei hat alle Gesetze und Regeln in Deutschland gemacht. Ihr Partei-Chef war Adolf Hitler. Der Nationalsozialismus wurde ab 1933 sehr grausam. Niemand durfte gegen die NSDAP sein, sonst wurde er vertrieben, verhaftet oder sogar getötet. Es enstand die Lehre von der deutschen Rasse. Das heißt: Adolf Hitler und seine Freunde behaupteten, die Deutschen wären mehr wert als alle anderen Menschen. Und dass Menschen anderer Rassen oder Menschen mit bestimmten Merkmalen verfolgt werden müssten. Zum Beispiel Homosexuelle, Menschen mit Behinderung, Menschen, die sich nicht an den Staat anpassen wollten, und ganz besonders Juden.

pädagogische Fachkräfte

Pädagogische Fachkräfte haben eine Berufsausbildung im pädagogischen Bereich abgeschlossen. Das heißt, sie haben gelernt, wie man zum Beispiel Menschen mit Behinderung auf ihrem Lebensweg begleitet. Bei Regens Wagner Holzhausen arbeiten pädagogische Fachkräfte folgender Berufe:

  • Erzieher
  • Heilerziehungspfleger
  • Arbeitserzieher (WfbM)
  • Sozialpädagogen
  • Heilpädagogen

und andere

Privatkunden und Großkunden

Privatkunden kaufen das, was sie selbst brauchen. Zum Beispiel einen Laib Brot und ein Kilo Äpfel. Es gibt auch Großkunden: Diese kaufen Warie wieder an andere verkaufen wollen. Zum Beispiel 100 Laibe Brot und mehrere Kisten Äpfel.

Regelschule

Es gibt Förderschulen wie die Schulen von Regens Wagner Holzhausen. Dort werden Kinder mit besonderem Hilfebedarf unterrichtet und gefördert.
Schulen, die keine Förderschulen sind, werden als Regelschulen bezeichnet. Zum Beispiel: Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium.

Reha-Ausbildungen

Reha-Ausbildungen sind Ausbildungen für Jugendliche, die eine besondere Förderung benötigen.
Für diese Ausbildungen gilt:

  • Sie besitzen eine anerkannte Abschlussprüfung nach § 66 des Berufsausbildungsgesetzes (BBiG).
  • Die Dauer beträgt zwei bis drei Jahre.
  • Kostenträger ist Agentur für Arbeit.
  • Die Agentur für Arbeit vermittelt auch die Auszubildenden.

rehaspezifische BvB (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme)

Die rehaspezifische BvB ist speziell für Jugendliche gemacht, die mehr Begleitung und Unterstützung benötigen. Es gibt daneben auch die allgemeine BvB. Bei Regens Wagner Holzhausen wird nur die rehaspezifische BvB angeboten.

soziale Kompetenz, soziale Fähigkeiten

Die Fähigkeit, gut mit anderen Menschen umzugehen

täglicher Bedarf

Alles, was man Tag für Tag zum Leben braucht und was man dabei verbraucht. Zum Beispiel: Lebensmittel, Getränke, Seife, Zahpasta, Spülmittel, Toilettenpapier. Alles, was man nur ab und zu neu kauft, gehört nicht zum täglichen Bedarf. Zum Beispiel: Kleidung, Bücher, Fernsehgerät.

theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten

Am Beispiel der Ausbildung im Bereich Gartenbau lässt sich dies gut erklären:
Theoretische Kenntnisse heißt, dass die Jugendlichen lernen, was man über Pflanzen wissen muss. Wie man sie anbaut. Welche Sorten viel Licht brauchen oder viel Wasser. Wann man sie aussäen muss und wann man sie ernten kann. Und vieles mehr.
Praktische Fertigkeiten heißt, dass die Jugendlichen im Garten selbst arbeiten. Sie lernen, wie man ein Beet vorbereitet, wie man aussät, wie man Pflanzen heranzieht, wie man sie gut versorgt. Und vieles mehr.

Wertschätzung

Ich begegne einem anderen mit Wertschätzung bedeutet: Ich achte ihn, ich finde ihn gut, ich bewundere ihn. Ich interessiere mich für ihn und ob es ihm gut geht. Ich sage: Du bist wichtig!

Symbolfoto Verbundenheit