Großer Ansturm beim Krauthobelfest 2019

Hochbetrieb auf dem Magnushof beim Krauthobelfest 2019 mit der Musikgruppe ScheinEilig – Foto: Heike Müsse

Hochbetrieb auf dem Magnushof beim Krauthobelfest 2019 mit der Musikgruppe ScheinEilig – Foto: Heike Müsse

Der Ansturm war so groß wie kaum je zuvor: Unser Krauthobelfest zog auch in diesem Jahr die Gäste in Scharen an. Viele kamen primär wegen des frisch gehobelten Weißkrauts, das zu Hause – oft nach Familienrezept – zu Sauerkraut verarbeitet wird. Das Team unserer Bioland-Gärtnerei hatte viel zu tun, und vier Stunden nach Veranstaltungsbeginn war die gesamte Ernte an die Kunden abgegeben. Gefragt war auch weiteres Gemüse aus eigenem Anbau: Möhren, Pastinaken, Rote Bete und Kürbisse in verschiedenen Sorten, zum Beispiel der leuchtend orangefarbene Hokkaido. „Den mag ich am liebsten süß angemacht zum Dessert!“, verriet eine Kundin.

Optimale Feststimmung

Auf dem Magnushof herrschte den ganzen Nachmittag über Hochbetrieb. Hier war Herbstfest angesagt. Bei angenehmem Wetter, einem ausgesuchten kulinarischen Angebot und in angenehmer Gesellschaft ließ es sich gut verweilen. Für optimale Feststimmung sorgte die dreiköpfige Musik-Gruppe ScheinEilig, Gewinner des Fraunhofer Volksmusik-Wettbewerbs 2019, mit einem einfallsreichen Musikprogramm. In hoher Virtuosität dargeboten, sprengte es die allgemeine Vorstellung von „Volksmusik“ und blieb doch stets im Grundcharakter mit ihr verbunden.

Wir freuen uns über zufriedene Gäste und Kommentare wie „Ach, das schmeckt aber gut!“ beim Genuss von Krautstrudel oder ein einfaches „Mmmmh!“ beim Kosten von Magnustaler Käse, der aus der Milch unserer eigenen Kühe hergestellt wird. Auch die Kinder hatten ihren Spaß am Basteltisch oder beim Bestaunen der Minischafe, Kaninchen und Meerschweinchen.

Einige weitere Bilder

… finden Sie hier in unserem Internetauftritt.

Kleiner Nachschlag

Unsere Gärtner

… hatten sich wieder viel einfallen lassen, um der Gärtnereihalle einen herbstlichen Zauber zu verleihen. Liebevolle Dekoration bis ins Detail ist ihr Markenzeichen. Vor der Halle waren Kürbisse, Kartoffeln, Zwiebeln, Wirsing, Rote Bete, Möhren, Pastinaken aufgereiht. An den aufgestapelten grünen Marktkisten hingen die individuellen Beschriftungen – gut lesbar auch für den, der die Lesebrille daheim vergessen hatte –, und oben drauf standen Blumentöpfe mit Veilchen. Diese waren nicht nur Schmuck, sondern wurden als essbare Blüten für den Herbst und Winter zum Verkauf geboten.

Dass sie schon ab 15 Uhr die Anfragen nach gehobeltem Kraut mit nicht mehr befriedigen konnten, wollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gärtnerei nicht so ohne Weiteres auf sich sitzen lassen. Auf die Schnelle ließ sich organisieren, dass ein befreundeter Gärtner am Folgetag für zwei Stunden eine Krauthobelaktion durchführte ... „damit keiner traurig nach Hause gehen muss“, wie eine Mitarbeiterin sagte. Doch die meisten Kunden trugen es mit Fassung und einem bedauernden „Och nee!“, manche trösteten sogar ihrerseits unser Team.

Unsere Gäste

… fühlten sich wohl bei uns. Zur großen Freude von Werkstättenleiterin Margit Gottschalk war der Betrieb auf dem Magnushof heuer besonders groß: „Unsere Angebote werden sehr gut angenommen, es sind auch viele fremde Gesichter zu sehen.“

Manche kamen zum ersten Mal. Eine Familie zum Beispiel war über den Stand unserer Bioland-Gärtnerei auf dem Landsberger Wochenmarkt aufmerksam geworden. Eine andere Familie erkundete zum ersten Mal den Hofladen und fragte eine Kundin, die sich offensichtlich hier auskannte: „Muss man sich bedienen lassen oder darf man das Obst einfach selber entnehmen?“ Man darf! Den Hinweis auf die bereitstehenden Papiertüten beantworteten die Newcomer mit einem freundlichen Kopfschütteln: Sie hatten Obstnetze dabei.

Vielleicht sieht man sich ja bald wieder … auf dem Wochenmarkt, im Hofladen oder beim Adventsmarkt! Dort wird es eine noch viel größere Verkaufsausstellung unserer Handwerk-Bereiche geben als jetzt beim Hoffest.

Unsere Tiere

… waren der Renner für die Kinder. Die Minischafe ließen sich in ihrem Gehege gern beäugen. Ob sie an den Zaun herankamen, um sich streicheln zu lassen, das entschieden sie selbst.

Nicht weit davon ruhten die Kaninchen der Rasse „Deutscher Riesenschecken“. Fast so lang wie die Minischafe und schwarz-weiß gescheckt, machen sie ihrem Rasse-Namen alle Ehre. Das fanden auch die Kinder, die scharenweise in der Hocke vor ihnen saßen.

Und schließlich, im Eingangsbereich des Hofladens, nahmen auch die Meerschweinchen am Hoffest teil. Zuweilen in einer Linie aufgereiht, als wollten sie eine Formation bilden, lösten sie auch bei den Erwachsenen helles Entzücken aus.

Unser Dank

… gilt allen, die zum Gelingen des schönen Festes beigetragen haben. Ob vor oder hinter den Kulissen, ob als Gast, als Kundin oder Kunde oder als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter. Ein Dank an die Musiker von ScheinEilig – und an Petrus, der die Himmelsschleusen geschlossen hielt!