„Da kloa Prinz“ – ein Gesamtkunstwerk

„Da kloa Prinz“ – ein Gesamtkunstwerk

Am 21. September stand „Da kloa Prinz“ auf dem Programm des Holzhauser Bretts, eine bairische Fassung des bekannten Werks von Antoine de Saint-Exupéry, übertragen von Gerd Holzheimer. Es war, wie Rainer Schoder (Schriftführer unseres Fördervereins) berichtet, „ein Gesamtkunstwerk aus Bildhauerkunst, Literatur und Musik“.

Nachdem sich sämtliche Besucher in der Eingangshalle der Schule versammelt hatten, ging es gemeinsam hinaus ins nächtliche Freigelände. Dort waren an verschiedenen Stellen Holzskulpturen des Künstlers Andreas Kuhnlein aufgestellt, die bei Fackelschein erläutert und betrachtet wurden. Höhepunkt war die Skulptur des „kloa Prinzn“ auf dem Hügel des Freizeitgeländes. Andreas Kuhnlein konnte hier die Kernaussage des kleinen Prinzen auf Bairisch zitieren: „Des, worauf’s okimmt, des seng d’Augn ned“.

Zu dem Gesamtkunstwerk gehörte neben der bairischen Textfassung und den Skulpturen auch eine Vertonung. Für diese zeichnet vornehmlich Monika Drasch verantwortlich. Auf der Grundlage bairischer Volksmusik hat sie mit passenden Texten und zum Teil neuen Arrangements dem „kloa Prinzn“ ein melodisches Gewand gefertigt.

So konnte die gesamte Geschichte des kleinen Prinzen im Anschluss an die Skulpturen-Schau als musikalische Lesung in der Turnhalle präsentiert werden. Zur hinreißenden Umrahmung durch Monika Drasch (Gesang, Geige, Flöte, Dudelsack), Raimung Mlnarschik (Gesang) und Konstantin Ischenko (Akkordeon) las Gerd Holzheimer auf Bairisch, und zusammen verzauberten sie ihr gesamtes Publikum.

Tipp

Die Skulpturen sind noch bis Mitte November auf unserem Freizeitgelände zu sehen.

Mehr Infos

über das Holzhauser Brett finden Sie hier in unserem Internetauftritt.

  • Da kloa Prinz - Holzhauser Brett, Musikalische Lesung am 22.09.2019