Familiäres Hofladen-Fest

Monika Drasch und Konstantin Ischenko musizieren beim Hofladen-Fest

Monika Drasch und Konstantin Ischenko musizieren beim Hofladen-Fest

Kurz vor Beginn der Sommerferien feierten wir auf dem Magnushof ein familiäres Fest mit Monika Drasch und einer bunt gemischten Gästeschar: Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung, Hofladen-Kunden und Freunde des Hauses. Auch Bürgermeister Günter Först bereitete uns die Freude seines Besuches.

Der Aufhänger: das einjährige Bestehen unseres Hofladen-Cafés. Der Anlass: Einweihung der Unverpackt-Schütten, aus denen es aktuell verschiedene Cerealien und demnächst weitere Lebensmittel unverpackt zu kaufen gibt. Die Attraktion: Vorstellung eines neuen Bio-Produkts aus eigener Herstellung, nämlich Speiseeis in verschiedenen Sorten. Das Anliegen: zusammen feiern und einen schönen Nachmittag erleben – fast ein wenig so wie zu Hause bei einer Gartenparty.

Dies gelang bestens dank der virtuosen, Laune machenden Musik von Monika Drasch und Konstantin Ischenko, dank der bedachten Vorbereitung und des ansprechenden kulinarischen Angebots.

Hinweis

Monika Drasch wird am 21. September wieder in Holzhausen zu hören sein:

  • auf dem Holzhauser Brett
  • zusammen mit Konstantin Ischenko und Gerd Holzheimer
  • bei „Da kloa Prinz“, einer musikalischen Lesung.

Der Lesung voraus geht eine Ausstellung von eigens hierfür gefertigten Holzskulpturen des Bildhauers Andreas Kuhnlein auf dem Freizeitgelände.

Nähere Informationen finden Sie hier in unserem Internetauftritt.

Wer's genauer wissen will: Mehr zu unserem Hofladen-Fest

Monika Drasch feiert mit

Unsere treue Kundin Monika Drasch hat die Veranstaltung angeregt. Weil sie von dem Café „total begeistert“ ist und die besondere Ruhe genießt, die es ausstrahlt. Zu dem Fest wollte die in ganz Bayern gefeierte professionelle Musikerin und Sängerin selbst beitragen: Zusammen mit Konstantin Ischenko sorgte sie für Unterhaltung bei unseren Gästen mit Landler, Polka und Fürbitt-Gstanzln. Zuweilen war auch Mitsingen angesagt, etwa gleich zu Beginn mit einem Jodler.

Ganz fantastisch war es, die beiden Profis an ihren Instrumenten zu erleben (Drasch: Geige, Dudelsack; Ischenko: Akkordeon). Selbstvergessen und hingegeben zauberten sie eine Musik, die vor Vergnügen und Lebensfreude nur so sprühte. Dann wieder folgten Stücke voller Wehmut und Sehnsucht oder ruhige Musik, die der Seele schmeichelte und zum Träumen einlud.

Bio + Regional + Unverpackt 

Zu kosten gab es auf dem Magnushof unser neues, selbst gemachtes Bio-Eis. Die Mitarbeiterinnen in unserer Hauswirtschaft stellen es her in den Sorten Haselnuss, Schokolade, Banane, Joghurt-Citrus und Himbeer.

Das Wetter mit subtropischen Temperaturen kurbelte den Eisbetrieb ganz automatisch an. Die Kunden probierten und genossen. „Haselnuss ist sehr lecker“, lautete eine Rückmeldung, „nicht so süß, dabei vegan!“ – Eine andere Kundin, die sich selbst als Naschkatze bezeichnet, von der man somit ein zuverlässiges Urteil erwarten darf: „Drei Sorten habe ich schon durch. Schokolade: mmmhh! Und vegan. Aber unübertrefflich ist Joghurt-Citrus. Leicht, frisch, der Citrus-Geschmack dezent. Einfach perfekt!“

Im Hofladen fragten etliche Kunden, wie das denn funktioniere mit den Unverpackt-Schütten: 1. Gefäß an der Kasse wiegen lassen. 2. Ware einfüllen. 3. Abgefüllte Ware zusammen mit dem Einkauf an der Kasse bezahlen. Im Augenblick sind vier Schütten für verschiedene Cerealien in Betrieb, weitere vier Schütten folgen in demnächst.

Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit, die diesem Pionierschritt unsererseits – wir sind die Ersten im Landkreis Landsberg – geschenkt wird. Dahinter steht der Auftrag zur Ganzheitlichkeit, dem wir uns verpflichtet fühlen: Wir wollen „Bio“ und „Regional“ ergänzen mit „Unverpackt“. Gleichzeitig hoffen wir, damit dem Wunsch unserer Kunden nach umweltgerechtem Einkaufsverhalten entgegenzukommen.

Ein kleines Stückchen Paradies

Nach der Begrüßung der Gäste durch Werkstättenleiterin Margit Gottschalk wies Michael Schilling, Abteilungsleiter für Einzelhandel und Vermarktung, auf die weiteren Angebote des Nachmittags hin. Neben Musik und Plausch bei Kaffee und Kuchen gebe es auch den Kleintierbereich zu besichtigen sowie den Klostergarten – einmalig in seiner Art! Und Franziska Beer, die dafür verantwortlich ist, habe sicher auch einige unbezahlbare Insider-Tipps, wie gärtnerische Arbeit dermaßen gut gelingen kann.

Tatsächlich wurden alle, die sich trotz der Hitze zu einem Besuch im Klostergarten aufrafften, dafür überreich belohnt. Worte reichen kaum, um den Eindruck wiederzugeben: Kühle. Schönheit in allen denkbaren Farben und Formen. Frisches Grün. Natur – zwar liebevoll gebändigt, doch nicht gewaltsam in geometrische Formen gepresst. Hier wird mit großer Hingabe und Wertschätzung über allem gewacht, was wachsen will. Die Fotos (in unserer Bildergalerie, siehe unten den Link) drücken dies alles viel besser aus!

Was sonst noch so dazugehört

Die Bewohner unseres Kleintierbereichs nahmen den Tag recht gelassen hin. Die Kaninchen und Meerschweinchen zogen sich in den Schatten zurück, was ihnen niemand verübelte. Oskar und Pünktchen, die beiden Esel, waren im kühlen Stall verblieben, und die Minischafe Blacky, Silva, Toffee und Fee grasten friedlich auf der Wiese.

Das kulinarische Angebot wurde zum Abend hin erweitert um Semmeln mit Steaks und Grillwürsten in Bio-Qualität – was wäre ein Fest ohne Gegrilltes! Wobei: Die Kuchen und Torten, die es zum Kaffee gab, waren traumhaft!

Wir sagen Dank an alle Gäste. Schön, dass Sie mit uns gefeiert haben!

Weitere Bilder

… finden Sie in der Bildergalerie hier in unserem Internetauftritt.